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DIE BESTEN WÜNSCHE UND FRÖHLICHE WEIHNACHTEN

DAS KONSORTIUM SKICAROSELLO CORVARA WÜNSCHT IHNEN FROHE WEIHNACHTEN

Das Konsortium Skicarosello Corvara hat sich der Initiative Impresa Buona angeschlossen, um das Projekt Kunsttherapie des Seraphischen Instituts von Assisi durchzuführen, das sein Interesse an der Kreativität als Motor der Ausdruckskraft des Individuums, der Innovation und der Verbesserung zeigt.

Zu diesem Weihnachtsfest hat das Konsortium Skicarosello Corvara beschlossen, den Kindern des Seraphischen Instituts von Assisi mit einer Spende von 8,00 € für jede verschickte Weihnachtskarte ein Lächeln zu schenken.
Weihnachtswünsche gesendet: 375

Dank der Kunsttherapie lernen die Kinder des Seraphischen Instituts die Realität kennen und sie mit den verschiedensten künstlerischen Techniken zu interpretieren. Aber vor allem haben sie die Möglichkeit, sich auszudrücken.


DIE AKTIVITÄTEN
Die Aktivitäten folgen einem wöchentlichen Programm, das in individuelle Lektionen sowie in Unterrichtseinheiten in kleinen Gruppen unterteilt ist, je nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Einzelnen.
Für jedes Kind wird ein Bildungs- und Rehabilitationsweg, mit spezifischen Aktivitäten und Zielen, die es zu erreichen gilt, zusammengestellt. Der Betreuer verfolgt alle Vorgänge durch den Aufbau einer persönlichen Vertrauensbeziehung zum Kind sowie einer pädagogischen Strategie, die über die Beruhigung und Belohnung, kleinen Auszeichnungen und natürlich Zuneigung erfolgt.

DER NUTZEN DER KUNSTTHERAPIE
Malerische und künstlerische Aktivitäten führen zu einer Reihe von psychophysischen, motorischen und emotionellen Vorteilen. Sie verbessern die räumliche Orientierung, die Selbstständigkeit, Koordination und die Beziehung zu anderen.
Sie bieten unterschiedliche Sinnesempfindungen und Ausdrucksmöglichkeiten der Beobachtung, Handfertigkeit und Kommunikation. Viele kleine Schritte im Tagesverlauf steigern das Selbstwertgefühl unserer Jugendlichen, was ihnen erlaubt, bewusster in die Realität einzutauchen und daran teilzunehmen.

ZIELSETZUNGEN DES PROJEKTS
Die Kunst ermöglicht es, viel mehr zu „sehen" und „auszudrücken" als Worte es können. Sie beinhaltet Ideen, Gefühle, Träume, Ziele; sie erzählt und vermittelt eine breite Palette von Emotionen. In diesem Sinne dient die Kunst als Mittel des Verständnisses, der Zuschreibung von Bedeutung, um innere Erfahrungen ohne jene Worte zu klären, die bei diesen Patienten oft nicht ausreichend oder gar nicht vorhanden sind.

DER RAUM

Unsere für Kunsttherapie reservierten Räume sind 3:
Jedes Zimmer ist geräumig und hell, mit speziellen Merkmalen , die es den Kindern ermöglichen, sie einfach und selbstständig voneinander zu unterscheiden. Das Material für jede einzelne Aktivität ist in verschiedenen Schränken organisiert, die mit Symbolen für die taktile Erkennung ausgestattet sind.

Das grafisch-malerische Atelier, ist dem Zeichnen und dem Malen mit verschiedenen Techniken gewidmet und mit verschiedenen Werkzeugen, was auch für Menschen mit schweren Behinderungen geeignet ist, ausgestattet.

Die Keramikwerkstatt, Hier werden kleine Gegenstände aus Ton mittels der manuellen Verformung hergestellt.

Die handwerkliche Werkstatt, ist reserviert für das Herstellen von Gegenständen aus unterschiedlichen Materialien (Kork, Filz, recyceltes Papier usw.)

DIE GESCHICHTE EINER ERFAHRUNG

GIUSEPPE UND SEINE KUNST

Von der ersten Kunsttherapie-Sitzung an scheint Giuseppe vom neuen Ambiente sehr fasziniert zu sein; er erforscht sorgfältig die vorhandenen Materialien, fängt spontan an sie zu handhaben, berührt sie. Alles liegt darin, ihm verschiedene Techniken vorzuschlagen und ihn bei seiner Erkundungsreise und bei den unterschiedlichen Arten des Einsatzes zu begleiten (Tempera, Aquarelle, Ölfarben), um seine bevorzugten Ausdrucksmittel zu identifizieren. Er akzeptiert
gerne die Zusammenarbeit, wirkt aber trotzdem starr und kontrolliert. Deshalb schlägt man ihm eine Reihe von Aktivitäten vor, die den Kontrollverlust begünstigen: Umkippen, Versprühen, Zerdrücken, Zerknittern, Zerreißen, Schmieren riesiger Blätter auf dem Boden und an der Wand, indem Sie große Bürsten in Eimern mit Temperafarben tauchen und die Malauflagen bespritzen.
Mit diesen Aktivitäten wird er nach und nach von der anfänglichen Hemmung befreit und zunehmend autonom und zeigt große Begeisterung. Dann beginnt er spontan, Ölpastelle zu nehmen und zeichnet die ersten konkreten Formen: zwei große Augen mit langen hellblauen Wimpern. Er scheint mit seiner Arbeit sehr zufrieden zu sein. Von diesem Moment an wird er eine sehr lange Serie von Zeichnungen ausführen, die das Thema der Augen und ihre Umwandlung in Sonne-Sterne-Hände-Gesicht-Baum-Person haben werden.
Im Laufe der Zeit alternierte Giuseppe Momente zwischen der absoluten Abhängigkeit von Pädagogen und Momenten der völligen Autonomie, die er durch den eingeschlagenen Weg erlangt hatte.